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Appell für eine Reform des Sexualstrafrechts

Über 50 Organisationen und 130 Persönlichkeiten aus Justiz, Politik und Kultur verlangen eine zeitgemässe Reform des Sexualstrafrechts.

Bei Vergewaltigungen können Täter immer wieder Strafen entgehen, weil sie keine Nötigung anwenden mussten. Dem liegt eine bestimmte Sichtweise auf eine Vergewaltigung zu Grunde, welche veraltet ist. Viele Vergewaltigungsopfer können sich in der Situation aufgrund einer Schockstarre nicht wehren. So kommt es immer wieder, auch ohne Nötigung, zu Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung.

«Es muss ins Gesetz, dass Sex auf Einvernehmlichkeit beruhen muss. Das ist der Grundstein für den dringend nötigen gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit sexueller Gewalt.»

Agota Lavoyer, Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kinder, stv. Leiterin Lantana

Deshalb fordern wir: Es braucht ein zeitgemässes Sexualstrafrecht nach dem Konsensprinzip. Nur wenn alle Beteiligten einverstanden sind, ist es einvernehmlicher Sex.

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https://www.stopp-sexuelle-gewalt.ch/de