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Grundhaltung: Nulltoleranz für die Option Gewalt

Gewalt ist eine Option menschlichen Handelns. Die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern toleriert keine Form von Gewalt. Sie akzeptiert Gewalt nie als blossen Betriebsunfall, als Randerscheinung oder als Extremfall, sondern bekämpft sie aktiv. Ziel ist Nulltoleranz für die Option Gewalt.
Der Stiftungsrat ist motiviert, sich im Spannungsfeld zwischen der Vision einer gewaltfreien Gesellschaft und dem gewalthaltigen Alltag engagiert einzusetzen.
Die Stiftung nimmt als feministische Organisation eine parteiliche Haltung für gewaltbetroffene Frauen und Kinder ein.

Organisation: zweckmässig und schlank

Die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation. Sie betreibt derzeit vier durch das Opferhilfegesetz anerkannte Fachstellen:

  • Frauenhaus Bern
  • Frauenhaus Thun-Berner Oberland
  • Lantana, Fachstelle Opferhilfe bei sexueller Gewalt, Bern
  • Vista, Fachstelle Opferhilfe bei sexueller und häuslicher Gewalt, Thun

Tätigkeit: nah an der gesellschaftlichen Realität, offen für Weiterentwicklung

Die Stiftung führt Einrichtungen zugunsten von Frauen und Kindern, welche von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen sind. Damit will sie dazu beitragen, dass Frauen und Kinder sich von Gewalt befreien und ihre Erfahrungen verarbeiten können.
Die Stiftung verfolgt den gesellschaftlichen Diskurs über Gewalt und ihr verwandte Fragen; sie leistet Präventionsarbeit. Sie ist offen, ihre Angebote aufgrund der sich ergebenden Veränderungen weiterzuentwickeln oder gegebenenfalls zu erweitern.

Arbeitsweise: bedacht auf Professionalität der Mitarbeitenden und Qualität der Dienstleistungen

Die Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern nimmt ihre Rolle als Arbeitgeberin verantwortungsvoll wahr. Sie ist sich der hohen Anforderungen, die die Thematik an Mitarbeitende stellt, bewusst. Sie schafft für ihre Mitarbeitenden Rahmenbedingungen, die ein unterstützendes Arbeitsklima und professionelles Handeln ermöglichen. Sie achtet auf ihre angemessene Mitsprache. Sie ist für die Mitarbeitenden eine verlässliche Partnerin und begegnet ihnen wertschätzend. Sie fördert Massnahmen zum Erhalt der Arbeitsgesundheit.

Finanzen: umsichtig verwaltet und eingesetzt

Die Stiftung ist Partnerin des Kantons und betreibt die Fachstellen aufgrund von Leistungsverträgen. Sie ist zusätzlich angewiesen auf Spenden, die sie für die Unterstützung von Klientinnen in einer besonderen Notlage und für ihr Engagement in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit einsetzt.

Kommunikation: transparent gegen innen und aussen

Die Stiftung pflegt einen offenen Kommunikationsstil gegenüber ihren Mitarbeitenden. Sie unterhält den Dialog mit öffentlichen Stellen, privaten GeldgeberInnen und UnterstützerInnen und vernetzt sich mit Organisationen, die sich mit ähnlichen Themen befassen. Sie beteiligt sich am politischen Diskurs, wo dieser Fragen aufgreift, die in ihre Fachkompetenz fallen.

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